Sicherheitshinweise für Kreditnehmer

Investorenkredit.eu ist eine freizugängliche Plattform für Privatpersonen, die einen Kredit suchen sowie Unternehmer, die investieren möchten. Unser Credo: Wir behandeln alle Daten stets vertraulich. Ähnlich wie bei einer Anzeige in einer Zeitung bleiben Sie anonym. Das bedeutet für Sie: Genau wie der Herausgeber eines Wochenblattes kaum seine Leser überprüfen kann, sind wir nicht in der Lage, die Besucher im Internet zu kontrollieren.

Allerdings ist auch das Internet nicht vor Betrügern gefeit. Nur allzu oft wird die Leichtgläubigkeit anderer schamlos ausgenutzt. Demnach kann es durchaus möglich sein, dass Sie Zuschriften von dubiosen Personen erhalten. Nachfolgend bieten wir einige Vorsichtsmaßnahmen. Diese Sicherheitshinweise für Kreditnehmer bieten Ihnen die Möglichkeit, unglaubwürdige Angebote sehr schnell zu identifizieren und von guten Offerten zu unterscheiden.

Wir veröffentlichen nie alle Daten

Wir veröffentlichen lediglich jene Daten, die für den potenziellen Kredit maßgeblich sind. Demnach geben wir nicht Ihren Namen, die Anschrift, die Telefon oder ähnliche Informationen preis. Ist ein Investor an einer Zusammenarbeit interessiert, so kann dieser nur über Ihre E-Mailadresse den Kontakt aufnehmen.

Unser Tipp: Verwenden Sie am besten eine Email-Adresse, die nicht Ihren Namen oder ähnliche Zusätze enthält, die auf Ihre Identität schließen könnten. Geben Sie Ihre ausführlichen Personalien erst dann weiter, wenn Sie mit einem übersandten Angebot einverstanden sind.

Niedrige Zinsen gelten oft nur als Köder

Die meisten Investoren gehen mit einem Kredit für Privatpersonen ein gewisses Risiko ein. Diese Risikobereitschaft lassen sich Geldgeber üblicherweise mit einem Zinsaufschlag honorieren. Kontrollieren Sie daher jedes Angebot gründlich. Erhalten Sie z. B. Kreditangebote mit einer Verzinsung von 2 bis 3 Prozent, ist diese Offerte utopisch. Solche Kreditvorschläge sind häufig als Lockmittel angelegt. Es ist durchaus üblich, dass auch private Kredite in Verbindung mit Sicherheiten abgeschlossen werden. Sollte Ihnen ein privater Geldgeber ein Darlehen ohne entsprechende Sicherheiten zu sehr günstigen Zinsen anbieten, ist Skepsis geboten!

Kontrollieren Sie Angebote von ausländischen Investoren gründlich

Es ist nicht die Regel, allerdings kann es durchaus vorkommen, dass Sie ungewöhnliche Angebote aus dem Ausland erhalten. Gehen Sie daher am besten auf Nummer sicher und kontrollieren Sie die Kreditangebote aus den Arabischen Staaten, aber auch aus Frankreich, Italien oder den Niederlanden bis ins kleinste Detail. Vorsicht geboten ist bei Angeboten, bei denen Investoren aus dem Ausland aufgrund schlechter Sprachkenntnisse um ein Telefonat bitten. Allerdings hegen diese Anbieter gewisse Hintergedanken, lassen sich schließlich am Telefon keine Spuren nachverfolgen. Lassen Sie sich deshalb im Zweifelsfall eine Kopie des Ausweises und ausführliche Vertragskonditionen übersenden, um diese genauestens kontrollieren zu können. Häufig weichen diese Investoren aus und suchen nach Ausreden, welche unbedingt Ihr Misstrauen wecken sollten.

Lassen Sie Vorsicht bei Treffen im Ausland walten

Einige betrügerische Anbieter versuchen mit allen Mitteln der Kunst einen Vertragsabschluss zu erzielen. Manchmal kann es auch vorkommen, dass nebulöse Investoren versuchen, den Kreditnehmer ins Ausland zu locken. In diesem Fall werden eine „Bearbeitungsgebühr, eine Umlage für die Kreditversicherung, Transaktionskosten, Notarhonoare“ oder ähnliches meist in Höhe von 5 bis 10 Prozent eingefordert. Einige Anbieter schrecken vor nichts zurück. Es gab bereits Vorkommnisse, bei denen sogar ein Notartermin vorgetäuscht wurde. Im Zuge dessen sollte der Kreditnehmer die Auslagen zum Termin mitbringen, um vor Ort die Gebühren zu entrichten. Lassen Sie sich auf solche Termine und Pläne nicht ein. Nicht selten kommt es bei diesen Verabredungen zum Handtaschendiebstahl vor der Tür des angeblichen Notars.

Leisten Sie unter keinen Umständen Vorauszahlungen!

Das Ziel von vermeintlichen Betrugsinvestoren sind häufig Vorauszahlungen. Im Fachjargon werden diese Einnahmen als Rip off Deals bezeichnet. Hierbei handelt es sich um sogenannten Vorauszahlungsbetrug. Mit diesen Vorauszahlungen sollen angebliche „Bearbeitungsgebühren, Reisekosten, Notarhonorare“ oder ähnliches beglichen werden. Die Höhe dieser Gebühren und Auslagen betragen in der Regel meistens 5 bis 10 Prozent der eigentlichen Kreditsumme. Sollten Sie Nachrichten erhalten, in denen es um Vorauszahlungen dieser Art geht, so ist diesen keine Folge zu leisten. Es ist im Gegensatz eher üblich, dass entstandene Kreditgebühren von der geplanten Auszahlungssumme einbehalten werden. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um Vorauszahlungen, sondern um tatsächliche Bearbeitungsgebühren.

Nehmen Sie Abstand von Bargeldzahlungen

Es ist ebenso möglich, dass Sie Kontakte von Investoren erhalten, die Ihnen Bargeld anbieten möchten. Im Normalfall wird die Kreditsumme, die häufig nicht unerheblich ist, auf ein Bankkonto überwiesen wird. Das ist die Regel und durchaus branchenüblich. Sollten Sie hingegen die Aufforderung erhalten, Bargeld anzunehmen, so können Sie davon ausgehen, dass es sich um Falschgeld- oder Schwarzgeldzahlungen handelt. In beiden Fällen kann sich nicht nur der Geldgeber strafbar machen – auch Sie handeln in diesem Bereich gesetzwidrig. Aus diesem Grund ist von Bargeldzahlungen unbedingt abzusehen.

Lassen Sie sich Kreditverträge unbedingt vorab per Mail senden

Im Folgenden liefern wir Ihnen einige Tipps, damit Sie sich vor rechtswidrigen Angeboten schützen können. Eine Vielzahl von kriminellen Geldgebern stammt aus dem Ausland. Doch bei Weitem handeln nicht alle ausländischen Investoren illegitim. Sie erkennen unrechtmäßige Angebote in erster Linie daran, dass diese im Bereich der Finanzfragen unbedarft agieren und über sehr schlechte Deutschkenntnisse verfügen. Ein unsachgemäßer, oberflächlicher und inkorrekten Kreditvertragsentwurf mit zahlreichen Rechtschreibfehlern bietet ein weiteres Indiz dafür, dass Sie es nicht mit einem seriösen Investor zu tun haben. Lassen Sie sich auf keine Ausreden oder gar Überredungen ein. Sollten Sie in diesem Bereich selbst über keine Fachkenntnisse verfügen, empfehlen wir Ihnen den Vertrag mit Ihrem Steuerberater oder Ihrem Rechtsbeistand zu besprechen.

Die richtige Vorgehensweise ist überaus einfach:

  1. Überprüfen Sie stets sämtliche Konditionen sowie Vertragsmodalitäten, die mit dem Kreditangebot gekoppelt sind.
  2. Versenden Sie eingangs keine Unterlagen, die auf Ihre Identität schließen könnten.
  3. Lassen Sie sich zunächst einen Kreditvertragsentwurf übersenden. Bei Bedarf können Sie diesen von Ihrem Rechtsbeistand oder einer fachkundigen Vertrauensperson genau überprüfen lassen.
  4. Ist eine ausführliche Prüfung erfolgreich verlaufen, können Sie Ihre Unterlagen an den Kreditgeber in Kopie versenden.
  5. Lassen Sie sich den gewünschten Kreditbetrag ohne Ausnahme auf Ihr Wunschkonto überweisen. Skeptisch sollten Sie hingegen bei Bargeldangeboten werden!
  6. Leisten Sie unter keinen Umständen Vorauszahlungen. Ganz gleich, um welche Art und Höhe es handelt – Vorauszahlungen sind immer mit Misstrauen zu begegnen. Gebühren und Auslagen werden zumeist von der Kreditsumme selbst einbehalten.

 

Bild: pixabay

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