Liquiditätsplan – Kreditrückzahlung ohne Sorgen

Investorenkredit.eu unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von zahlreichen anderen Plattformen. Das liegt mitunter auch daran, dass wir keine Bank als Partner haben, deren Richtlinien wir einhalten müssten. Diese Richtlinien könnten u. a. Bonität, Schufa-Anfragen etc. betreffen. Diese Prämisse bietet für unsere Besucher und Interessierte einige Vorteile, aber auch Nachteile. Ein großer Vorteil ist zum Beispiel, dass Ihre Kreditanfrage nicht aufgrund einer vorausgegangenen Schufa-Auskunft abgelehnt wird. Auch Ihr Alter, Ihr Beruf oder Ihr Lebensstil spielt in diesem Hinblick keine eminente Rolle.

Vor dem Kreditantrag ist eine gute Planung wichtig

Dennoch gibt es Nachteile für Sie, die wir an dieser Stelle nicht außen vorlassen möchten. Hier wäre der Nachteil zu nennen, dass Sie in Liquiditätsplanjedem Fall eigenverantwortlich und in Ihrem Namen handeln. Sie müssen demnach selbst abwägen, ob Sie einen Kredit aufnehmen möchten. Sie müssen sich ebenso mit der Frage auseinandersetzen, ob Sie sich einen Kredit leisten können und keine Überschuldung droht.

Damit Sie auf jeden Fall die richtige Wahl treffen, bieten wir Ihnen eine erste Hilfestellung an – der Liquiditätsplan. Damit können Sie vor allem Ihre Bonität berechnen. Folglich können Sie erkennen, ob Sie liquide sind oder nicht. Anschließend liegt es an Ihnen, zu ermitteln, ob Sie sich einen Kredit leisten können.

Wichtig für die Anwendung des Liquiditätsplans ist: Seien Sie stets bei der Eingabe Ihrer persönlichen Angaben gewissenhaft. Handeln Sie verantwortungsvoll, da Sie andernfalls in eine Überschuldung gelangen könnten. Vergessen Sie weiterhin nicht bei Ihren Überlegung, eine Querprüfung vorzunehmen. Das bedeutet für Sie, dass Sie überlegen müssen, ob Sie längerfristig einen monatlichen Überschuss erbringen können. Mit diesem Überschuss lassen sich Kreditraten einfach und ohne Umschweife tilgen. Wägen Sie in diesem Rahmen sorgfältig ab, damit Sie nicht mit den Raten in Verzug und somit in Schwierigkeiten geraten.

Was bedeutet Liquidität?

Der Begriff Liquidität stammt vom lateinischen Wort liquidus und bedeutet übersetzt “flüssig”. Damit wird im Allgemeinen die Fähigkeit bezeichnet, dass eine Person oder ein Unternehmen gut gestellt ist, dass Zahlungsmittel zur Verfügung stehen und Transaktionen gegen Geldmittel abgewickelt werden können.

Wird das Wort im Zusammenhang mit Krediten gebracht, so ist eine Person in dem Fall liquide, wenn diese Rechnungen oder Verbindlichkeiten – wie Raten – der Frist nach bezahlen kann. Es ist für Personen, die einen Kredit einplanen, überaus wichtig, vorab eine Liquiditätsplanung vorzunehmen. Dabei werden Zahlungseingänge mit Forderungen verglichen. Ist die Auflistung detailliert, können Engpässe als auch Risiken frühzeitig erkannt werden.

Wie stelle ich einen Liquiditätsplan her?

Um eine Liquiditätsplanung zu erstellen, gehen Sie als Kreditinteressierter einfach folgendermaßen vor:

Zunächst listen Sie alle Einkünfte konkret auf. Dazu zählen mitunter

  • Löhne und sonstige Gehälter
  • Renten
  • Kindergeld
  • Unterhaltszahlungen
  • Mieteinnahmen
  • Elterngeld
  • Zinserträge aus Sparguthaben
  • Arbeitslosengeld

und dergleichen. Bedenken Sie zudem immer, dass in diesem Rahmen auch Veränderungen entstehen können. Bei Schwangerschaften beispielsweise kann sich die Arbeitszeit verkürzen. Auch das Gehalt kann sich aufgrund von wirtschaftlichen Situationen plötzlich reduzieren. Vielleicht steht auch in nächstser Zeit ein Jobwechsel an. Es gibt viele Möglichkeiten, die sich nicht vorhersehen lassen, aber die finanzielle Lage durchaus beeinträchtigen.

Nach dieser Auflistung kommt die Gegenüberstellung der Ausgaben hinzu. Es zählen dabei alle Ausgaben, die monatlich anfallen. Dabei sollte Ihre Auflistung stets gewissenhaft erfolgen. Zur Planung sind z. B.

  • Mietkosten
  • Nebenkosten
  • GEZ-Gebühren
  • Benzinkosten
  • Autoleasingbeträge
  • Kontoführungsgebühren
  • Handyrechnungen sowie Telefon- und Internetkosten
  • Fitnessstudio
  • Lebensmittel
  • Strom sowie Wasser
  • Kindergarten- oder Hortbeiträge

einzubinden.

LiquiditätsplanVergessen Sie zudem auch nicht Beiträge oder Kosten, die nur ein Mal im Jahr oder vierteljährlich anfallen. Hierzu zählen z. B. Haftpflichtversicherungen, Hausratversicherungen, Autopannenmitgliedschaften, Kraftfahrzeugsteuer oder sonstige.

Mit der Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben ergibt sich schließlich die Summe, die am Ende eines jeden Monats zur freien Verfügung steht. Damit lässt sich – je nach Höhe – eine Kreditrate abtragen. Jedoch ergibt sich die Kreditrate nicht ausschließlich aus der Tilgungsrate selbst. Hier müssen auch etwaige Gebühren und der effektive Jahreszins bedacht werden. Deshalb ist ein Vergleich immer interessant.

Beispiel: Familie Müller möchte einen Kredit in Höhe von 40.000 Euro aufnehmen. Die Laufzeit soll vier Jahre betragen. Der Zinssatz liegt bei 1 Prozent, was wiederum 1.000 Euro zusätzlich zur Kreditaufnahme bedeutet.

Fazit zum Liquiditätsplan

Für Sie und viele interessierte Kreditnehmer erscheint eine Liquiditätsplanung eventuell zunächst zeitaufwendig und unnötig. Doch der Aufwand kann vor allem böse Überraschungen ersparen. Am Ende des Tages lohnt sich die Mühe, lässt sich die Gewissheit ermitteln, ob der finanzielle Spielraum ausreichend ist oder eben nicht. Im Anschluss können Sie abwägen, ob Sie einen Kredit aufnehmen möchten oder lieber noch warten möchten.

 

Bildquelle: pixabay

Grafik: Janine Schiebener

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