Kredit von Privat

Investor finden für Kredit von PrivatDer Kredit von Privat (nicht zu verwechseln mit dem Privatkredit einer Bank) ist nicht erst seit Basel II und Basel III zu einer sehr praktikablen Lösung für private und gewerbliche Kreditnehmer avanciert. Der Kredit von Privat an Privat ist einer der ältesten Finanzierungsformen in der Geschichte des Finanzwesens. Er bietet für den Kreditnehmer als auch für Kreditgeber eine echte Win-Win Situation.

Kreditnehmer:

  • Kurze Antragszeiten
  • Vereinfachtes Formularwesen
  • Zügige Auszahlung
  • Schufa neutral

Kreditgeber:

  • Höhere Zinsen
  • Persönlicher Kontakt zum Kreditnehmer
  • Hohe Motivation

Früher wurde der Kredit von Privat oft aus dem persönlichen Umfeld des Kreditnehmers generiert, d.h. von Familie, Freunden oder Geschäftspartnern. Durch die globale Vernetzung via Internet hat sich die Situation sowohl für den Kreditnehmer als auch für den Kreditgeber sehr positiv verändert. Kredite werden heute länderübergreifend oder themenbezogen gewährt, die Entscheidungen oft innerhalb ganz kurzer Zeit getroffen und umgesetzt.

Natürlich gibt es auch viele Kritiker, die im Kredit von Privat eine große Gefahr sehen. Der Kredit von Privat unterliegt keinen gesetzlichen Vorschriften und bleibt außerhalb der Kontrolle der Behörden. Kreditnehmer und Kreditgeber handeln dabei eigenverantwortlich als mündige Menschen. Da dieses außerhalb der Kontrolle der Staatsorgane liegt, reglementiert das Kreditwesengesetz den Kreditgeber und fordert als Auflage eine Bankenlizenz, wenn er regelmäßig oder gewerblich Kredite vergibt.

Einer de wesentlichen Vorteile – egal ob es sich dabei um einen Kredit unter Familienangehörigen, bzw. aus dem engen Umfeld handelt, oder von fremden Dritten – ist die Abgrenzung von Banken. Banken agieren als kaufmännisch eigenständige Unternehmen, unterliegen aber grundsätzlich dem Kreditwesengesetz und regelmäßigen Kontrollen. Da Banken prinzipiell mit dem Geld Dritter arbeiten, ist diese Vorsicht, bzw. Reglementierung natürlich auch angebracht, die Banken gegenüber Kreditnehmern walten lassen. Selbst wenn der Weg zu dieser Erkenntnis für den Kreditnehmer oft eine bürdevoller Gang nach Canossa darstellt.

Kredit von Privat ist nicht formvorschriftspflichtig

Der Kredit von Privat ist sehr viel einfacher und unkomplizierter, der er nur zwei Parteien – den Kreditgeber und Kreditnehmer – voraussetzt, die harmonisierende Ziele haben. Der Kreditgeber sucht Kapital für einen  bestimmten Verwendungszweck und ist bereit dafür Zinsen zu zahlen und  der Kreditnehmer möchte Kapital anlegen und erwartet eine Verzinsung. Obwohl es anzuraten ist, dass ein entsprechender Vertrag mit den wichtigsten Eckdaten aufgesetzt und unterschrieben wird, ist der Vertrag nicht formvorschriftspflichtig, d.h. kann auch mündlich per Handschlag vereinbart werden.

Zinsen entscheiden über den Erfolg

Um diese beiden Interessenslagen zusammenführen ist der Zins der entscheidende Faktor. Konservative Anleger, die jegliches Risiko scheuen, sind mit den üblichen Bankprodukten oder gar mündelsicheren Anlagen bestens bedient. Aber diese Anleger erfahren auch gerade, dass es einen Negativzions gibt, welcher jegliche Geldanlage über Kreditinstitute ad absurdum führt. Anleger müssen also risikofreudiger agieren und sich nach Alternativen umsehen, die höhere Renditen versprechen. Parallel dazu muss man natürlich auch die Situation des Kreditnehmers betrachten. Er hat meistens einen sehr triftigen Grund, sich einen privaten Geldgeber zu suchen. Egal ob mangelnde Sicherheiten, Arbeitslosigkeit, Krankheit oder auch fortgeschrittenes Alter sind neben einer negativen Schufaauskunft Gründe, die ihn von einer günstigen Bankfinanzierung abhalten. Und genau an dieser Stelle gilt es einen Zinssatz zu ermitteln, mit dem beide Seiten gut leben können.

Hohe Zinsen können gefährlich sein

Je höher der vom Kreditnehmer angebotene Zins ist, umso höher ist natürlich die Wahrscheinlichkeit, einen Geldgeber zu finden. Diese Strategie hat aber für den Kreditnehmer als auch für den Kreditgeber eine Kehrseite. Ist die Zinsbelastung für den Kreditnehmer zu hoch, kann daraus leicht einen Überschuldung mit anschließender Insolvenz führen. Damit ist in der Regel aber auch ein Totalverlust für den Kreditgeber verbunden. Hohe Zinsen sind also augenscheinlich für den ersten Moment eine äußerst attraktive Angelegenheit, steigern aber auch für beiden Seiten das wirtschaftliche Risiko. Fazit: Bei der Zinsverhandlung ist von beiden Seiten Augenmaß angesagt!

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